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Besichtigungsbedigungen
Historisch und architektonisch reicher Stadtrundgang, der schon mehr als nur einen Besucher von den Saargemünder Schätzen überzeugt hat. Entdecken Sie die Stadt vom Mittelalter bis hin zum 19. Jahrhundert und bestaunen Sie die architektonische Vielfalt der verschiedenen "Charakter - und New-Art Häuser", die sowohl von dem französischen als auch von dem deutschen Baustil beeinflusst wurden.
Von ihm aus kann man noch Überbleibsel des Schlosses, welches aus dem 18. Jahrhundert stammt und das Saartal dominiert hat, erblicken. Heute hat man von dort aus einen wunderschönen Blick auf die Zusammenflüsse der Blies und der Saar, die sich im heutigen Stadtkern Saargemünds begegnen.
Am Fusse des Schlosses gelegen, ist sie zusammen mit der Rue d'Or die älteste Strasse Saargemünds und wurde damals "Obere Gasse" genannt.
An der Schwelle dieses Platzes kann man den Befestigungsmauerring der mittelalterlichen Stadt erahnen. Heute steht dort symbolisch noch einer der zehn Beobachtungstürme. Der Goethe-Platz trägt seinen Namen zur Ehre des berühmten Dichters, der 1770 in Saargemünd übernachtet hat. Einige Zeit später erwähnt Goethe die Stadt in seinem Werk 'Dichtung und Wahrheit'.
Einstmals Untere Gasse genannt, bildete sie mit der Oberen Gasse den mittelalterlichen Stadtkern. Zahlreiche Häuser aus dieser Epoche wurden renoviert und bieten dem Betrachter interessante Fassaden.
Sie markiert die Verbindungslinie zwischen der Goldstrasse und der Frankreichstrasse und bietet eine Besonderheit : an den Ecken der Häuser kann man heute noch Steinkegel entdecken, die die Häuser vor den vorrüberfahrenden Karren geschützt haben.
Als historisch bedeutsamer Platz der Altstadt ist er ausserdem von stilvollen Häusern aus dem Beginn des 20. Jahrhundert umgeben, deren Bauweise von dem architektonisch etelektischen Stil inspiriert wurden.
Diese Vogesensandsteinkirche wurde im neoklassizistischen Stil zwischen 1760 und 1768 von einem Militärarchitekten errichtet. Dieses zeigt sich anhand von Motiven, die bestimmte Militärzeichen darstellen und die man am Giebeldreieck erspähen kann. Im 18. Jh. galt die Sankt-Nikolauskirche im Vergleich zur Einwohnerzahl Saargemünds (2000 Ew.) als ein beachtliches Gebäude.
Sie erhielt ihren Namen nach den Generälen Camille und Henri Kremer, die unter Napoleon III dienten und in Saargemünd stationiert waren. Zu dieser Zeit wurde die Strasse noch Kasernenstrasse genannt, denn sie wurde gebaut, um die Altstadt mit den Kasernen und dem Justizplatz zu verbinden. Mehrere interessante Errichtungen, die den New Art Stil der deutschen Architektur aus dieser Epoche aufweisen, sind in dieser Strasse zu besichtigen.
Ein imposantes Gebäude, welches 1905 an der Stelle der ehemaligen aus der napoleonischen Zeit stammenden Kaserne gebaut wurde. Seine Architektur ist charakteristisch für diese deutsche Epoche.
Zum Bau des Bahnhofsgebäudes wurde ausschliesslich Sandstein verwendet. Es stellt ein typisches Beispiel für eine Konstruktion dar, die vor 1870 während des Zweiten Reichs konzipiert wurde und nach 1871 unter deutscher Herrschaft fertiggestellt wurde.
Es wurde in zwei Etappen zwischen 1878 und 1890 erbaut. Das Wort Casino steht für die deutsche Übersetzung "cercle". Während des 19. Jhs wurde das Gebäude "réunion" (Versammlung) genannt, denn es handelte sich ursprünglich um eine Stätte der Begegnung, die für die in der Keramikindustrie Tätigen bestimmt war. Ende des 19. Jhs fanden dort regelmässig Feste und Veranstaltungen statt.